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Klosterbrauerei Mallersdorf

Klosterbrauerei Mallersdorf
Gesamtbewertung der Brauerei
222 Votes / im Schnitt 44%
Logo Klosterbrauerei Mallersdorf

Alle Infos zur Brauerei:

Biere der Brauerei:
Klosterbrauerei Mallersdorf

Klosterbräu Mallersdorf Zoigl Platz: 6974
Platz 6974 / 61 Votes / 45%
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Klosterbräu Mallersdorf Heller Bock Platz: 7178
Platz 7178 / 51 Votes / 43%
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Klosterbräu Mallersdorf Doppelbock Platz: 7190
Platz 7190 / 51 Votes / 35%
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Klosterbräu Mallersdorf Maibock Platz: 7219
Platz 7219 / 49 Votes / 40%
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Klosterbräu Mallersdorf Vollbier hell Platz: 7839
Platz 7839 / 10 Votes / 54%
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Fakten zur Klosterbrauerei Mallersdorf

Kaum zu glauben, aber in der Klosterbrauerei Mallersdorf braut eine Braumeisterin. Und das ist nicht irgendeine Braumeisterin, sondern Schwester Doris, die einzige Ordensfrau, die noch selbst Bier braut. Schwester bzw. Braumeisterin Doris trägt zum blauen Arbeitskittel einen Ordensschleier. Sie heißt Doris Engelhard und gehört der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen im niederbayerischen Mallersdorf an. Die Ordensgemeinschaft hat ihr Mutterhaus in Mallersdorf seit 1869. Die Chefin der Klosterbrauerei ist deutschlandweit und vermutlich auch international die letzte Nonne, die eine Brauerei leitet.

Das Bier dient der Eigenversorgung der 500 Schwestern, aber man kann das Bier auch durchaus kaufen. Schwester Doris legt jedoch Wert darauf, dass sie ihr Leergut zurückbekommt.

Der Brauereibetrieb Mallersdorf ist kein großer Braubetrieb. Das Reich von Schwester Doris erfüllt alle Kriterien, die sich eine Craft-Brauerei gern auferlegt, wenn man Craft mit Handwerk übersetzt. Der Betrieb liegt auf dem Klosterberg zwischen Landshut und Straubing, nur ein paar Meter von der Kirchentür entfernt.

Das ganze Jahr über wird einmal pro Woche gebraut und zwar zwei Sud a 38 Hektoliter. Das Ganze wird gestämmt von 3 Frauen – 2 Angestellte und Schwester Doris. Eine Seltenheit! Die Frauen halten den Laden am Laufen, sie brauen, sie füllen das Getränk ohne Pasteurisierung ab und sie verkaufen. Die Rohstoffe kommen aus der Region. Die Gerste wird in der eigenen Landwirtschaft angebaut, der Hopfen kommt aus Hallertau. Natürlich kennt Schwester Doris den Betrieb. Das Wasser zum Brauen kommt aus der öffentlichen Wasserversorgung des Ortes Mallersdorf-Pfaffenberg.

Leider hat das Kloster keine eigene Mälzerei mehr, weil sich das Klima verändert hat und es nicht mehr kalt genug ist. 18 Wochen lang bräuchte man Temperaturen in der Mälzerei unter null Grad Celsius. Der Beginn in die Brauerei einzusteigen, war auch so anders, wie eben Schwester Doris so ist. Denn sie interessierte sich ursprünglich für Landwirtschaft, da dort aber gerade niemand gebraucht wurde, als sie die Schule beendet hatte, wurde sie halt Brauerin.