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Biersorten Hamburg

Deutschlands Bierliste

Bierliste - alphabetisch (7952)

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  • Hamburger Biere – Jetzt bewerten

    Das Brauhaus der Hanse war im Jahre 1370 die Stadt Hamburg. Rund 457 Brauereien fand man damals im Großraum Hamburg. Bier machte im Mittelalter circa ein Drittel des gesamten Exports aus. Die Dänen und Niederländer zählten zu den Hauptabnehmern und als Lübeck und Hamburg beitraten, war die Hanse geboren. Ab dieser Zeit schoss der Export von Hamburger Bier in die Höhe.

    Das Bündnis zwischen Hamburg und Lübeck wurde vertraglich besiegelt. Zu der damaligen Zeit waren Verträge wichtig, die den europäischen Markt vorwegnahmen. Aus diesem Grund war die Vereinigung freier norddeutscher Städte und Kaufleute für die vielen Brauereien wichtig.

    Für den Export des Hamburger Bieres war der Hamburger Hafen von großer Bedeutung.

    Bier Hamburg war eines der ersten Biere, dem ab dem 12. Jahrhundert Hopfen beigemischt wurde. Durch die Beigabe von Hopfen hält sich das Bier länger und der Geschmack hat die typische Hopfenbittere.

    Durch die längere Haltbarkeit konnte nun das Bier aus Hamburg über weitere Entfernungen verschifft werden. Der Seeweg wurde bis zu 60% der zu transportierenden Hamburger Biere in Zeiten der Hanse genutzt. Damals produzierten 467 Brauereien rund 150.000 Tonnen Bier im Jahr.

    Inzwischen hat sich die Anzahl der Brauereien in Hamburg wesentlich verringert.

    Es gibt ungefähr noch 10 Brauereien in Hamburg. Dazu gehören die Holsten-Brauerei in Altona (sie braut die bekannten Biere Astra und Holsten). Das Ratsherrn-Bier wird in der Ratsherrn-Brauerei in der Sternschanze gebraut und in der Hamburger Altstadt befindet sich Gröningers Braukeller, der das Gröninger braut.

    Hamburg Craft Biere:

    Hamburg ist bekannt für sein Craft Beer und mischt ganz weit vorn mit bei der Herstellung von neuen Variationen und Geschmackserlebnissen.

    Das bekannteste Craft Beer unter den Bierfreunden kommt aus der Ratsherrn Brauerei in der Sternschanze. Ein besonderes Craft Beer hat Ratsherrn nun gebraut, es ist das Quitten-Pilsener.

    Wer es gern Bio-belassen mag, der begibt sich nach Wilhelmsburg. Dort werden ungewöhnliche Craft Biere in Bio-Qualität gebraut. Braumeister Fiete braut aber auch alkoholfreie Getränke, so zum Beispiel „Große Freiheit“ (Best Bitter Ale).

    Die Bar Oorlam liegt in der Hamburger Neustadt und ist ein kleiner Geheimtipp. Sie ist noch nicht lange geöffnet. Alle Biere gibt es nur aus dem Fass. Die selbstgebrauten Biere werden in einer ehemaligen Fischfabrik in Eimsbüttel hergestellt und fließen dann durch den Zapfhahn.

    Bunthaus in der alten Stackmeisterei braut ungewöhnliche Biere. Dort gibt es ein Bourbon Barrel Aged Cream Ale.

    Die Kehrwieder Kreativbrauerei wurde über vier Jahre lang als beste Brauerei in Hamburg ausgezeichnet. Das Besondere am Brauen ihrer Biere ist die Verwendung von unterschiedlichen Hopfensorten. Die neueste Hopfensorte US-amerikanischer Chinhook-Hopfen. Er wird bei dem Bier Shipa verwendet und verleiht dem Bier eine Grapefruit-Note.

    Hamburger Bier früher:

    Hamburger Bier wurde früher als Dünnbier getrunken. Es war weniger alkoholhaltig, aber vitaminreich und es überstand längere Reisen. Obwohl der Hamburger lieber starke Biere trank (heute Craft Bier genannt), behalf sich der Hamburger damals mit dem Dünnbier. Da während der Seefahrt oft Obst und Gemüse fehlten und das Trinkwasser schnell schlecht wurde, entdeckte man das Dünnbier. Das Dünnbier ist heute noch der Vorfahre von Hamburg Bier.

    Heute kann Hamburg locker mit über 500 Biersorten auftrumpfen von Craft Bier über das Bier Pilsener Brauart hin zum Export, weiter zum Schwarzbier, das süßlich-herb schmeckt.

    Aber nicht nur die vielen Hamburger Biersorten sind beeindruckend, sondern auch, was der Hamburger mit Bier alles macht. Die berühmten Hamburger Barkeeper kennen keine Grenzen beim Erfindungsreichtum von Bier-Cocktails.

    Geschichte der Hamburger Biere:

    Mehr als über 1000 Jahre Biergeschichte kann Hamburg erzählen und hat somit eine der ältesten Brautraditionen in Deutschland. Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert wurde in Hamburg das meiste Bier gebraut, es gab mehr als 500 Brauereien und nirgends wurde mehr Bier als in Hamburg gebraut. Damals trank jeder Hanseat bis zu 2 Liter Bier am Tag. Im Jahr kam man auf insgesamt 1000 Liter. Wenn man den Vergleich zu heute betrachtet, dass nur noch pro Nase 100 Liter getrunken werden, versteht man vielleicht, weshalb es nur noch so wenige Brauereien in Hamburg gibt. Allerdings wurde früher auch schon am Morgen Bier getrunken, am Mittag, am Abend. Das Bier Hamburg war flüssiges Brot und wurde stets und ständig zu sich genommen, denn im Mittelalter war das Bier fast alkoholfrei. Besonders wichtig war allerdings, dass das Bier durch das Abkochen fast keimfrei war, so dass es auch für Kinder eine wichtige Nahrung darstellte.

    Bier aus Hamburg machte in Bierfässern durch den Export nach Holland, Frankreich und England die Hanseaten reich. Durch den fässerweisen Export entwickelte sich Hamburg zu einer Mittelalter-Metropole.

    Als Bier und Kaffee den Markt eroberten, wurde es schwer für das Hamburger Bier und der Biermarkt erlebte einen großen Einbruch. Im 19. Jahrhundert, als untergärige Biere hergestellt wurden und es die Gewerbefreiheit sowie technische Innovationen gab, kämpfte sich das Bier wieder auf seinen alten Platz zurück.

    Heute erfreut sich das Hamburger Bier großer Beliebtheit. Besonders durch das Craft Bier erlebt der Hamburger Biermarkt zusätzlich positive Bewegung.

    Hamburger Brauwelten:

    Ein besonders Erlebnis ist die Holsten-Brauwelt. Die Holsten-Brauwelt bietet zwei Seminare an, bei denen jeder Bierfreund voll auf seine Kosten kommt. Man kann selbst entscheiden, ob man sein eigenes Bier brauen möchte, ein Seminar zum Thema Bier besuchen möchte oder eine Brauereibesichtigung erleben möchte.

    Wer sich seinen Bauch mit gutem Essen und süffigem Bier vollschlagen möchte, der geht ins „Alte Mädchen“. Dort wird Bier gelebt und zu gutem Bier gehörte schon immer gutes Essen. Dann schon mal: Guten Appetit!

    Wer es schlicht und klar braucht, der geht ins Kuddel. Das Kuddel Bier ist im Geschmack schlicht und schlank. Das Kuddel ist ein klassisches Bier, dass absolut frisch schmeckt.

    Mitten in der City befindet sich Ratsherrn. Das war noch nicht immer so, sondern erst seit 2012 hat Ratsherrn seinen Sitz so zentral. Das Ratsherrn-Bier ist unverwechselbar im Design.

    Hier gibt es nicht nur Bier, sondern auch Bierverkostung und auch eine Führung für die interessierten Bierfreunde.

    Wer kennt nicht den Klassiker unter den Hamburger Bieren? Astra; die Marke Astra gibt es natürlich auch in Hamburg. Astra ist Hamburg.

    Und für alle Bierfreunde, die mal so richtig feiern möchten, gibt es Duckstein. In mehreren Städten veranstaltet Duckstein jedes Jahr ein Festival. In Hamburg findet es in der Hafen-City statt. Mit Musik, Kultur, Unterhaltung und jeder Menge Bier wird der Gast verwöhnt.

    Hamburger Biersorten (unter anderem):

    • Astra (kommt aus Altona und ist Marktführer für Pils und Alsterwasser)
    • Bergedorfer Bier (kommt aus Bergedorf, gebraut in Altona und ist seit 2012 in Hamburg erhältlich)
    • Buddelship (kommt aus Stellingen und wird in Eimsbüttel gebraut, ist ein Craft Bier und wird seit 2014 vertrieben)
    • Duckstein (kommt aus Altona, beruht auf einer über 400 Jahre alten Brautradition)
    • elbPaul (kommt aus Eimsbüttel, ist ein Pils mit 5% Alkohol)
    • Gröninger Pils (kommt aus Neustadt, wird in der ältesten noch existierenden Braustätte Hamburgs gebraut)
    • Holsten (kommt aus Altona und ist das bekannteste Bier in Hamburg)
    • Hopper Bräu (kommt aus Bahrenfeld und ist ein ungewöhnliches Craft Bier)
    • Kuddel-Bier (kommt aus Bahrenfeld und das Flaschendesign wird sehr schlicht und dezent gehalten)
    • Prototyp (kommt aus Harburg und erblickte im April 2013 das Licht der Bierwelt – ein neuer Bierstil)
    • Ratsherrn (Herkunft Sternschanze, interessant Craft Beer Store in den Schanzenhöfen)
    • Senatsbock (kommt aus St. Pauli, Neustadt, Harburg, Sternschanze, Altstadt, wird als Gemeinschaftsprojekt seit 2015 wieder eingebraut)
    • Springbock (Herkunft Sternschanze, ist ein Frühlingsbier mit 7% Alkoholgehalt und 17% Stammwürze)
    • Uwe (Herkunft Sternschanze, ist ein alkoholfreies Craft Beer)
    • Von Freude Ale Primeur (kommt aus Eppendorf, ist das erste Craft Bier der Brauerei Freude)
    • Wildwuchs (kommt aus Neuenfelde, kam Mitte November 2014 auf den Markt, ist ein Fastmoker Pils Wildwuchs)

    Bewerte jetzt die Biere aus Hamburg – und Prost!