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Bier aus Thüringen

Deutsche Biermarken

Biermarken Thüringen - alphabetisch (221)

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  • Ankerla-PilsSteinach
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  • Biere mit B
    Biere mit D
    Biere mit E
    Biere mit G
    Biere mit H
    Biere mit J
    Biere mit K
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    Biere mit M
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    Biere mit P
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    • Watzdorfer BurgbockBad Blankenburg
      62% 108 Votes
    • Watzdorfer BurgpilsBad Blankenburg
      61% 110 Votes
    • 61% 120 Votes
    • Watzdorfer LandbierBad Blankenburg
      60% 121 Votes
    • Watzdorfer SchwarzbierBad Blankenburg
      59% 156 Votes
    • 65% 24 Votes
    • 49% 26 Votes
    • Wöllnitzer WeißbierJena - Wöllnitz
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    • Wöllnitzer Weißbier...Jena - Wöllnitz
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    • Wöllnitzer Weißbier...Jena - Wöllnitz
      55% 91 Votes
    • Wöllnitzer Weißbier...Jena - Wöllnitz
      53% 102 Votes
    • Bier aus Thüringen

      Die Braulandschaft in Thüringen ist nicht sehr groß angelegt, jedoch hat das Brauwesen in Thüringen eine lange Tradition. Diese Tradition kann bis zu den Anfängen der Überlieferungen zurückverfolgt werden. Über die Bierherstellung in Jena stammt der erste urkundliche Nachweis aus dem Jahr 1332. Zu dieser Zeit wurde der Stadt das Braurecht erteilt. Aus der Urkunde ist ersichtlich, dass bereits vor dieser Zeit in Jena Bier gebraut wurde. Anfänglich wurde das Brauen nur durch Frauen zu hauswirtschaftlichen Gründen betrieben. Bald entwickelte sich in Thüringen das Bierbrauen auch zum freigewerblichen Brauen.

      Das Braurecht wurde ab Mitte des 14. Jahrhunderts erlassen. Brauberechtigt waren nur Bürger, die ihre Steuern zahlten. Damals nannte man die Steuern Geschoss. Außerdem mussten die brauenden Bürger ihre Wehrhaftigkeit nachweisen. Die Menge des Bieres, welche die Bürger brauen durften, wurde nach dem Grad der Wehrhaftigkeit und der Höhe der Steuern festgelegt. Die Bierherstellung des Thüringer Biers in den umliegenden Ortschaften wurde untersagt. Das strenge Recht wurde allerdings in Jena umgangen. Bis in das 19. Jahrhundert hinein ließ man auch andere Brauberechtigte brauen.

      Bier wurde in Thüringen bis zur Aufhebung der Klöster im 16. Jahrhundert von Mönchen und Nonnen hergestellt. Die Ausübung des Braurechts brachte große wirtschaftliche Vorteile und aus diesem Grund wachte auch jeder Brauberechtigte über die Wahrung seiner Rechte.  Um das Braurecht zu wahren, wurde sogar zu drastischen Mitteln gegriffen. So zerschlug man Brau- und Schankgerätschaften und ließ das Bier ablaufen bei den Mitbrauern, die entgegen dem Braurecht brauten. Später wurden sogenannte Bierdörfer eingeführt, weil oftmals das städtische Bier nicht für die umliegenden Dörfer ausreichte.

      Im Jahre 1556 wurden in der Polizei- und Landesordnung Festlegungen gegen das „Zutrinken und Zusaufen“ getroffen. Die Festlegungen befinden sich auch in den Statuten der Universitäten.

      Der Bierbedarf erhöhte sich mit Gründung der Universitäten. Zur Förderung der Universitäten und zu deren Bedarfsdeckung erhielten die Universitäten ebenfalls das Braurecht. Bis in das 19. Jahrhundert machten die Universitäten von dem Braurecht Gebrauch, um ihre Einrichtung mit Bier selbst zu versorgen. Die Professoren durften ab 1558 im Brauhaus der Universität für den eigenen Bedarf brauen. Sie durften auch für ihre Tischgenossen steuerfrei Bier brauen. Dies führte oftmals zu Streitigkeiten zwischen Universität und Bürgerschaft.

      Als im Jahre 1709 der Bierpreis von 3 auf 4 Pfennige (0,9 Liter für ein Maß) erhöht wurde, protestierten die Studenten 8 Tage lang. Die Proteste konnten nur durch das Militär, welches aus Weimar anrückte, zerschlagen werden.

      In Thüringen nannte man früher das Stadtbier „Klatsch“, einige Dorfbiere „Dorfteufel“ und das Bier aus Cospeda wurde „Menschenfett“ genannt.

      Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das genossenschaftliche Brauen stark, denn die Universitäten hatten auch Einfluss auf die Beschaffenheit des Bieres. So arbeiteten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Gärungschemie und verbesserten damit die Qualitätsentwicklung.

      Geschichte Thüringen Bier

      Der Mittelalterhistoriker Michael Kirschlager hatte im thüringischen Weißensee 1998 im Historischen Archiv auf der Runneburg einen Sensationsfund. Gefunden wurde das älteste deutsche Reinheitsgebot zum Brauen des Bieres.

      Ein Wirtshausgesetz von 1434 – Statua thaberna – ist bereits 1434 durch die Städte Weimar und Weißensee festgehalten worden. Darin wurden die Zutaten bestimmt, welche zum damaligen Bierbrauen verwendet werden durften (hophin,malcz und wasser). Damit steht fest, dass 80 Jahre eher in Thüringen das Reinheitsgebot verfasst wurde, als in Bayern. Das älteste städtische, gültige Reinheitsgebot stammt aus Thüringen.

      Auch wenn das Reinheitsgebot aus Thüringen stammt, so bleibt Bayern trotzdem beim Bierumsatz weit vor Thüringen. In Thüringen gibt es nur etwa knapp 50 Brauereien.

      Es ist jedoch ein Trend an Neueröffnungen von Brauereien in Thüringen zu erkennen und das hat etwas mit der Craft Beer Entwicklung zu tun. Es entstehen viele kleine Brauereien, die sich auf die Herstellung von Craft Beer spezialisieren. Sie nennen sich oftmals Braumanufaktur. Das Bier wird in den Braumanufakturen meist nur in geringen Mengen produziert.

      Im August 2015 sollte in Erfurt ein Neubau mit Keller errichtet werden. Bereits kurz nach dem Ausgrabungsbeginn stieß man auf das Wirtschaftsgebäude eines Klosters. Das thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie begann mit den Ausgrabungen und fand von dem Ursulinenkloster einfache Fachwerkhäuser, teilweise mit Steinsockeln gepflastert oder mit Lehmfüßen ausgestattet vor. In dem Ursulinenkloster befand sich die älteste Brauerei Thüringens. Beeindruckend bei dem Fund waren die Öfen, welche in großer Zahl und in zeitlicher Abfolge gebaut wurden. Die Öfen besitzen jeweils ein Gewölbe aus Sandsteinen und auf dem Boden eines Ofens lag eine dicke Schicht verkohlter Gerste. Dies ist ein eindeutiger Hinweis auf Bierherstellung. Auch eine Lehmtenne kam neben den Öfen durch die Brandspuren an die Oberfläche.

      Bis heute noch ist der Orden der Ursulinen dort ansässig.

      Nur wenig urkundliche Überlieferungen zur Wirtschaftsgeschichte des Klosters geben Hinweise auf die Bedeutung des Brauereibetriebes. Die Jahresabrechnung von 1516 zeigt, dass sieben Mal gebraut wurde. Auch fand man Aufzeichnungen über die Ausgaben für Gerste, Büttner, Brauknechte und Mälzer.

      Biermarken Thüringen

      Bier sollte wegen seines Aromas grundsätzlich nicht zu kalt getrunken werden. Doch der Thüringer liebt sein Thüringer Bier gern besonders gekühlt. Gern werden dazu auch deftige Speisen angeboten, wie zum Beispiel:  Harzer Käse und Zwiebel, Schmalzbrot und Thüringer Wurst.

       

      Biersorten unter anderem aus Thüringen:

      • Neunspringer Whisky Stout
      • Apoldaer Hefeweizen (Weißbier Alkoholfrei)
      • Köstritzer Edel Pils
      • Michels Das Dunkle (Dunkelbier)
      • Michels Das Blonde (Pilsner)
      • Erfurter Angerbräu
      • Duff Beer
      • Dingslebener Autofahrerbier - AUBI
      • Apoldaer Glocken Pils
      • Braugold Porter (Porter)
      • Wartburg Pils (Pilsner)
      • Altenburger Pale Ale (Pale Ale)
      • Neunspringer Dunkler Bock (Dunkler Bock)
      • Rhöner Doppelbock (Doppelbock)
      • Jenaer Schellenbier (Dunkler Bock)
      • Apoldaer Wanderbursche (Radler)
      • Greizer Edel Hell (Helles)
      • Gessner Original Festbier (Festbier)
      • Ur-Saalfelder (Märzen)
      • Köstritzer Spezial Bier (Diät-Pilsener)
      • Nordhäuser Kirschporter (Biermischgetränk)
      • Rolschter Weißbier (Weissbier)
      • Schwarzer Riese (Schwarzbier)
      • Michels India Pale Ale (India Pale Ale)
      • Meininger Little Jack (Malztrunk)

       

      Braulandschaft Thüringen

      Zu Thüringens Braulandschaft kann man sagen: Klein, aber fein. Die Anzahl der Brauereien ist überschaubar. Hier ist ein Auszug, der aktiven Thüringer Brauereien (u.a.)

       

      Stadt Lokalität
      Erfurt Erfurter Brauhaus
      Erfurt Hausbrauerei im Gasthaus „Zum Goldenen Schwan“
      Erfurt Erste Gasthausbrauerei Waldhaus GbR
      Erfurt Restaurant und Waldkasino
      Erfurt Braugold Vertriebs GmbH & Co. KG
      Bad Colberg - Hedberg Kommunbrauhaus im OT Colberg
      Bad Colberg-  Hedberg Gemeindebrauhaus im OT Lindenau
      Bad Lobenstein Erste Oberländische Dampfbierbrauerei
      Bad Lobenstein Destillerie und Marktbrauerei
      Eisenach Wartburg Brauerei Eisenach GmbH I.G.
      Greiz Vereinsbrauerei GmbH
      Greiz Brauhaus bei der Göltzsch GmbH
      Weimar Brauerei Weimar – Ehringsdorf GmbH
      Weimar Gasthausbrauerei Felsenkeller GmbH
      Luisenthal Schaubrauerei im Stutzhäuser Brauereimuseum
      Jüchsen Privatbrauerei zur Goldenen Henne
      Jena Jenaer Brauhaus Papiermühle KG
      Jena - Wöllnitz Gasthausbrauerei Talschänke Kai Hoppe
      Jena - Prießnitz Brauhaus Jena – Prießnitz „Urprießnitzer“
      Pößneck Rosenbrauerei Richard Wagner KG
      Saalfeld Bürgerliches Brauhaus GmbH
      Steinach Ankerbräu Greiner
      Sonneberg Privatbrauerei Gessner GmbH & Co. KG
      Schlechtstart Kommunbrauhaus
      Schweickershausen Kommunbrauhaus
      Mühlhausen Mühlhauser Brauhaus „Zum Löwen“
      Kloster Veßra Schaubrauerei im Hennebergschen Museum
      Kaltenordheim Rhönbrauerei Dittmar GmbH
      Hendungen Gemeindebrauhaus Hendungen
      Herschdorf Familienbrauerei H. Schmiedeknecht
      Hohenfelde Gemeindebrauhaus im Thüringer Freilichtmuseum
      Dinglseben Privatbrauerei Metzler GmbH & Co. KG

       

      Thüringen bietet jedoch mehr als nur Bier und Brauereien, sondern dieses wunderschöne Bundesland verfügt über herrlich unberührte Natur, Sehenswürdigkeiten und denkwürdige Kulturstätten. Thüringen ist in jeder Hinsicht eine Reise wert.

      Welches Bier trinkt man in Thüringen?

      Wir sagen dir hier, welches Bier man in Thüringen trinkt. Lass dich überraschen...

      Du hast gelesen: ᐅ Thüringer Bier mit insgesamt 221 Bieren » Biermap24
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