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Bier Mecklenburg Vorpommern

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  • Mecklenburger Bier

    Aus der Zeit um 1260 datiert die Entwicklung der Hansa. Die wendischen Städte Lübeck, Stralsund, Greifswald, Wismar und Rostock gehörten zum ersten Quartier. Die Stadt Lübeck und die Stadt Wismar erlangten in Dänemark und Norwegen die größten Handelsvorrechte. Seit 1251 war Rostock teilweise auch an den Rechten beteiligt. Die norwegischen Häfen wurden durch die Schiffe der wendischen Hansa gesperrt und so wurde die Zufuhr von Bier nach Norwegen eingestellt.

    Hauptsächlich wurde damals mit Bier, Malz und Mehl gehandelt. Besonders stark im Handel war die Stadt Wismar vertreten. Jedoch der Hopfenanbau, welcher mühsam und kostbar war, war teilweise noch gar nicht vorhanden.

    Im Laufe des Mittelalters wurden durch die wendische Hansa auch Bier nach Flandern und Holland verfahren. Bei den Lieferungen gab es immer wieder Unterbrechungen. Der Tonne hansischen Bieres wurde im Jahre 1315 ein Einfuhrzoll von 2 Pfennigen auferlegt, der bis in das Jahr 1400 nicht erhöht wurde.

    Die Schiffe aus Wismar, die von den Holländern erbeutet wurden und nach Flandern segelten, waren fast alle mit Bier befrachtet.

    Es galt die Regelung, dass hansische Schiffer das Winterlager nicht verlassen durften, dies galt für die Zeit nach dem 11. November bis vor den 22. Februar. Die Ausnahme bestand jedoch für Bier- und Heringsladungen. Bereits um das Jahr 1418 waren diese Ladungen nicht an die geschlossene Fahrtzeit gebunden.

    Reiche hansische Kaufleute aus den deutschen Binnenstädten drängten jedoch auf ihr Bier und so ließen sie Bier von Wismar aus auf eigene Rechnung und Gefahr nach Bergen verschiffen.

    Bier aus Mecklenburg-Vorpommern wurde zu damaligen Zeiten (Ende des 16. Jahrhunderts) von 250 Brauern gebraut. Es wurden 250.000 Tonnen Bier gebraut, davon wurde die Hälfte in nordische Städte verschifft.

    Wismar zählte zur gleichen Zeit um die 122 Brauer, diese brauten jährlich über 3000 Liter Bier für den Seehandel.

     

    Geschichte des Mecklenburgisches Bier

    Bier aus Mecklenburg gab es früher fast hinter jeder Tür, denn man braute in Mecklenburg-Vorpommern sehr gern selbst und oft.

    Bereits im 11. Jahrhundert wurde im Kloster Dargun gebraut. Es besaß seit seiner Gründung das uneingeschränkte Braurecht.

    Inzwischen ist die Darguner Brauerei eine der größten Brauereien in Mecklenburg und braut verschiedenste Sorten an Bier Mecklenburg.

    Zu dem Mecklenburg-Vorpommern Bier gehört auch das Stralsunder Bier. Es ist seit der Hansezeit als willkommene Erfrischung bekannt. Dieses Mecklenburg-Vorpommern Bier wird durch die Störtebeker Braumanufaktur vertrieben.

    Bier aus Mecklenburg hört sich bereits nach Natur an. Und so wird natürlich Bier Mecklenburg-Vorpommern in seiner ganzen Naturbelassenheit gebraut. Diese Naturbelassenheit der Mecklenburg-Vorpommern Biere garantiert die Marlower Bier – Braumanufaktur aus der Vogelparkregion Recknitztal. Die Biere werden weder filtriert noch pasteurisiert.

    Damit das naturbelassene Bier aus Mecklenburg auch richtig süffig ist, wird als Brauwasser frisches Brunnenwasser verwendet, das 8000 Jahre alt ist und aus einem Brunnen mit 120m Tiefe gefördert wird.

    Die Brauerfahrungen der Brauereien aus Mecklenburg gehen oftmals weit in das Mittelalter zurück und dadurch sind die Biere aus Mecklenburg durch ihre traditionelle Brauweise weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt.

    Doch wer denkt, dass der Mecklenburger nur sein Mecklenburger Bier trinkt, der irrt sich. In Mecklenburg wird das Bier zum Würzen der Speisen verwendet. Besonders bekannt ist das Verwenden von Schwarzbier in Soßen. Auch eingelegte Fleischgerichte im Biersud sind sehr bekannt und schmackhaft. Durch das Verwenden von Bier Mecklenburg-Vorpommern beim Kochen erhalten die Gerichte ihre ganz eigene sehr aromatische Note.

    Bekannte Biere aus Mecklenburg-Vorpommern

    • Lübzer Pils
    • Lübzer Zitrone Alkoholfrei (Radler alkoholfrei)
    • Adelskronen Export (Export)
    • Vielanker Winterbock (Bockbier)
    • Ritter Kahlbutz Hopfenstange
    • Mecklenburger Pilsner
    • Strand-Räuber Banane
    • Störtebeker Imperial Stout
    • Usedomer Inselbier Naturtrüb
    • Ritter Kahlbutz Männerstolz
    • Vielanker Dunkel (Dunkelbier)
    • Störtebeker Mittsommer-Wit (Witbier)
    • Adelskronen Premium Pils (Pilsener)
    • Schloss-Hefeweizen
    • Vielanker Schwarz
    • Darguner Bock Dunkel (Bockbier)
    • Ritter Kahlbutz Liebestrank (Dunkelbier)
    • Störtebeker Stark-Bier (Starkbier)
    • Störtebeker Baltik Lager (Lagerbier)
    • Lübzer Urkraft (Imperial Pils)
    • Insel-Brauerei Baltic Ale
    • Stralsunder Pils
    • Störtebeker Roggen-Weizen (Weissbier)
    • Störtebeker Hanse-Porter (Porter)
    • Störtebeker Whisky-Bier (Scotch Ale)

    Und es gibt noch unendlich traumhafte Biersorten mehr bei der Auswahl von Bier Mecklenburg.

     

    Mecklenburger Bier wurde früher bereits am Morgen getrunken und zwar war das Bier in der Biersuppe. Und am Abend reichte man ein Warmbier. Besonders schmackhaft war das Mecklenburgische Bier verrührt mit Milch und Eigelb. Die damaligen Reichen konnten ihr Bier mit Zucker und Gewürzen mischen. Bei Zahnschmerzen besann man sich auch auf das Bier. Es wurde mit Salbei vermischt, gab es ein Nervenleiden mischte man das Bier mit Rosmarin.

    Bier aus Mecklenburg-Vorpommern gab es in den unterschiedlichsten Biergerichten. Es gab Biersuppen mit Fleisch, Biersuppen mit Weizen und Roggen oder mit Dinkel und Hirse, mit Gemüse und mit Schwarzbrot.

    Selbst Kinder bekamen damals schon die Biersuppe. Die Biersuppe wurde häufig mit Dünnbier hergestellt. Mecklenburg-Vorpommern Bier wurde zu allen Anlässen gereicht, wie zum Beispiel zum Richtfest als Schlussbier, zur Taufe als Kinnebier oder auch nach dem Begräbnis als Leichenbier.

    Früher gehörten die Brauer zu den vornehmen Bürgern der ersten Klasse. Wurden anderen Gewerken Privilegien verwehrt, standen sie den Brauern zu. Die Brauer durften hundert Gäste zu Hochzeiten einladen, die Frauen der Brauer durften sich mit Schmuck und Pelzen behängen. Sie waren immer die Ausnahme unter den Gewerben.

    Weil nichts für immer ist, traf es gegen Ende des 17. Jahrhunderts auch den damaligen Getränkeverbrauch und es trat ein Wandel ein. Die besseren Kreise verachteten das Biertrinken und so gingen natürlich auch der Umsatz und der Hopfenanbau stark zurück.

    An die Stelle des Bieres traten nun Liköre, Edelbrände, Kaffee, Tee und Schokolade.

    Bier aus Mecklenburg-Vorpommern wird heute immer noch traditionsreich gebraut. So zum Beispiel in der Hanseatischen Brauerei Rostock. Diese hat zwei Weltkriege erlebt und die Teilung Deutschlands. Bewusst wird in der erfolgreichen Brauerei aktiv die alte wie auch moderne Braukunst gelebt.

     

    In Wismar am Lohberg braut Stefan Beck in seinem Brauhaus. Auch er hält fest an Traditionen und braut mitten im Gasthaus vor den Augen seiner Gäste rund 150.000 Liter Bier. Sein Bier aus Mecklenburg wird direkt vertrieben und wird deshalb nicht speziell haltbar gemacht.

     

    Bier aus Mecklenburg-Vorpommern ist aber auch kreativ und punktet mit vielen ausgefallenen Sorten. Damit gehen die Bierbrauer auf den Trend ein, ausgefallene Sorten zu kreieren und ihrem Kunden anzubieten. Allerdings wird nicht jeder Trend aufgegriffen, weil das keinen Sinn macht, da der Durchschnittsverbraucher nur rund 2000 unterschiedliche Produkte im Jahr kauft. Das sind nur 0,2 Prozent aller Artikel.

    Mecklenburger Biere sind daher nicht häufig, dafür aber erfolgreich.

    Du hast gelesen: ᐅ Bier aus Mecklenburg Vorpommern mit insgesamt 123 Bieren » Biermap24
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